Passives Einkommen

Passives Einkommen: Geld verdienen ohne arbeiten zu müssen

Ein Traum wird wahr. Geld bekommen, ohne dafür arbeiten zu müssen. Klingt auf den ersten Blick absurd. Bei näherer Betrachtung ist es jedoch einfacher, als man vermuten würde. Die Lösung lautet passives Einkommen: aufbauen und sprudeln lassen. Doch wie gelingt das am besten? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt ein passives Einkommen zu generieren?

Der typische Alltag vieler Deutscher dürfte so, oder zumindest so ähnlich, aussehen: Der Wecker klingelt gegen sieben Uhr. Meistens wird er einmal weggedrückt, bis er sich ein paar Minuten später erneut mit einem lauten Alarmton meldet. Anschließend müht man sich vom Bett zum Frühstückstisch. Dort hat man jedoch nur ein paar Minuten Zeit für den morgendlichen Imbiss, da man ja spät dran ist und die Bahn zur Arbeit nicht verpassen will. Auf der Arbeit verbringt man den Tag bis zum Abend. Die Arbeit hat das Ziel ein Einkommen zu generieren. Jedoch wird Geld gegen Zeit getauscht. Je mehr man arbeitet, desto mehr verdient man, jedoch opfert man dafür auch mehr Zeit.

Der Gegenentwurf dazu ist ein passives Einkommen. Anstatt Geld gegen Zeit zu tauschen, verdient man mit einem passiven Einkommen auch dann Geld, wenn man nicht aktiv dafür arbeitet. Damit das Einkommen wirklich passiv ist, muss es einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Skalierbarkeit
  • geringer Wartungsaufwand
  • hohe Automatisierungsmöglichkeit
  • geringe Konkurrenz
  • Unabhängigkeit von Trends.

Im Folgenden möchte ich drei Tipps geben, wie jeder sich ein passives Einkommen aufbauen kann, dass die genannten Kriterien erfüllt.

1. Passives Einkommen: Leerstand reduzieren

Die erste Möglichkeit wäre die Vermietung einer Immobilie. Wer jedoch keine Wohnung sein Eigentum nennen kann, der kann sich auch darüber Gedanken machen, ob er vielleicht ein Zimmer vermieten kann. Weiterhin kann man sich erkundigen, ob man das eigene Auto über das Internet vermieten kann. Sollte es die meiste Zeit eh nur in der Garage herumstehen, könnte es ein netter Nebenerwerb sein.

Wer ein Hobby oder eine Talent für ein bestimmtes Thema hat, kann sich auch überlegen, ob er Webinar oder Onlinekurse darüber anbieten kann. Neben dem verkauf der Kurse, könnte man auf einer Website Werbelinks schalten und so noch ein bisschen mehr Geld verdienen.

Dieser Tipp ist weiterhin noch ein bisschen Generalisierbarer. Man muss sich nur Hinterfragen, welche Talente man zu Barem umwanden kann, beziehungsweise mit welchen Besitztümern man nebenher noch Geld verdienen kann.

2. Passives Einkommen mit ETFs

Als Nächstes folgt der vermutliche einfachste Weg zum passiven Einkommen. Indem man einen Teil seines aktiven Einkommens in einen ETF investiert, erzielt man langsam, aber stetig, einen passiven Einkommensstrom. Beispielsweise bietet sich ein breitgestreuter Aktien-ETF auf den MSCI-World an. Man könnte jeden Monat strukturiert einen gewissen Betrag in ihn anlegen und so über die Jahre ein passives Einkommen aufbauen.

3. Tipp: mit Dividenden zum passiven Einkommen

Ähnlich zum zweiten Tipp ist der nächste. Anstatt auf ETFs zu setzen, könnte man auch auf Aktien mit möglichst hoher Dividendenrendite setzen. Es genügt jedoch nicht, die Aktien nur anhand der Dividendenrendite auszuwählen. Man sollte bei der Analyse sehr sorgfältig vorgehen, sonst droht ein potenzieller Kursverlust. Wer wie bei den ETFs breit aufgestellt sein möchte und dennoch auf eine hohe Dividendenrendite bzw. Dividendenqualität setzen will, der findet vielleicht etwas bei den Dividenden-ETFs.

Zusammenfassung

Ganz ohne Arbeit geht es wahrscheinlich nur durch ein Erbe oder einen Lottogewinn. Wer ein passives Einkommen aufbauen will, der muss wahrscheinlich am Anfang sehr viel Arbeit und Mühe einbringen, bis die ersten passiven Euros fließen. Am einfachste dürfte es wohl mit der Vermietung einer Immobilie funktionieren. Die so erwirtschafteten Erträge könnte man dann in einen ETF anlegen. Jedoch höhlt der stete Tropfen bekanntlich den Stein und man sollte sich über jeden passiv erwirtschafteten Cent freuen.